Gesetzmäßigkeiten, Leistung, Akku Subohmpfeifen Pc17

 

Ausgangsleistung, Ohmsches Gesetz

 

Wie bereits in der Anleitung beschrieben, beträgt der mögliche und kleinste Widerstand des Verdampfers zum Betrieb an unseren Subohmpfeifen 0.25 Ohm.

 

Es können selbstverständlich auch Verdampfer mit höheren Widerständen (beispielsweise 0.5 Ohm, 1.0 Ohm, 1.5 Ohm etc.) an den Subohmpfeifen betrieben werden, jedoch reduziert sich dadurch die Ausgangs-und damit die „Dampfleistung“ entsprechend.

 

 

Rechenbeispiel Ohmsches Gesetz

 

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um ein „reines Rechenbeispiel“ handelt wie es beispielsweise an ungeregelten Akkuträgern der Fall wäre.

Dieses Beispiel dient zur Veranschaulichung der „Verhältnissmäßigkeiten“ zwischen Spannung und Strom unter Verwendung des ohmschen Gesetzes.

 

Unsere Pfeifen begrenzen Spannung bzw. Strom. Die entsprechenden Spannungs bzw. Stromverhältnisse werden später entsprechend erläutert.

 

Um nun die maximale Ausgangsleistung zu berechnen benötigen wir die anliegende Spannung (bei voll aufgeladenem Akku ca. 4,1-4,2V) und multiplizieren diese mit dem, den Verdampfer durchfließenden Strom.

 

Um diesen Strom zu berechnen wird das ohmsche Gesetz angewendet. Dieses besagt: R=U/I….stellt man diese Formel um so ergibt sich: I=U/R

 

An einem Verdampfer mit 0.25 Ohm Widerstand ergibt sich somit beispielsweise ein Strom von ; I = U/R ; I =4,2V/0.25 Ohm.

In diesem Fall würde der Ausgangsstrom also (rein rechnerisch) 16,8 Ampere betragen.

Würde man beispielsweise einen Verdampfer von 0,5 Ohm nutzen wollen so ergäbe sich (rein rechnerisch) ein maximaler Ausgangsstrom von I=4.2V/0.5 Ohm = 8,4 Ampere.

An diesem Beispiel läßt sich verdeutlichen, dass ein Verdampfer mit „nur“ 0.25 Ohm Unterschied den Ausgangsstrom gleich halbiert. Doppelter Widerstand bedeutet also halber Strom…

 

Aus dem eben errechneten Strom läßt sich nun entsprechend die am Verdampfer (rein theoretisch) anliegende, maximale Ausgangsleistung errechnen.

Diese Beträgt an dem Verdampfer mit 0.25 Ohm und 16,8 Ampere dann:

P=U*I ; P=4,2V*16,8A = 70.56 Watt

An dem Verdampfer mit 0.5 Ohm und den errechneten 8,4 Ampere wären dies dann:

P=U*I ; P=4,2V*8,4A =  35,28 Watt.

An diesem Beispiel läßt sich gut erkennen daß eine Verdopplung des Verdampferwiderstandes eine Halbierung der Ausgangsleistung zur Folge hat.

 

Die in unseren Beispielen gewählten Formulierungen „rein rechnerisch“ bzw. „theoretisch“ wurden jedoch nicht ohne Grund gewählt.

 

 

Um den Vorgang der Entladung des Akkus durch den Verdampfer nochmal zu veranschaulichen haben wir hier die „typische“ Entladekurve eines 18650 Lithium-Ionen Akkus hinzugefügt.

 

An der Entladekurve läßt sich erkennen, dass die Akkuspannung anfänglich und innerhalb kurzer Zeit auf ein niedrigeres Niveau fällt und dann langsam und deutlich kontinuierlicher weiter abnimmt...

Das Entladeverhalten an unseren Pfeifen mit eingebauter „Pc17“ Elektronik sieht jedoch anders aus...

Im diesem Beispiel sehen Sie das Entladeverhalten eines 18650 Akkus mit eingebauter Pc17 Pfeifenelektronik...

 

Wie an der Kurve gut zu erkennen, findet anfänglich kein massiver Leistungseinbruch statt , sondern der Wert wird über den gesamten Bereich der Akkukapazität auf einem konstanten Wert von ca. 78% gehalten.

 

Nach unterschreiten einer tatsächlichen Akkuspannung von 3,3V senkt sich die Kurve langsam bis zum Erreichen der Schwellspannung von 3 Volt.

 

 

Bei Unterschreiten dieser Schwellspannung signalisiert die Pfeife durch die in langsamen Intervall blinkende, grüne LED dass die untere Grenze erreicht ist. Zeitgleich wird die Befeuerungsfunktion abgeschaltet.

 

78 Prozent ? werden sich einige  jetzt sicherlich fragen….

 

In dem oben angewendeten Beispiel des ohmschen Gesetzes würde dies bei einem Verdampferwiderstand von 0.25 Ohm eine Ausgangsleistung von ca. 43 Watt ergeben.

Da sich allerdings mit fast keiner Schaltung 100 Prozent Wirkungsgrad erreichen lassen, ergibt sich durch diverse, einzurechnende Verluste eine konstante Ausgangsleistung von ca. 39W.

 

 

 

Dies klingt möglicherweise erstmal nachteilig, wir möchten dennoch erklären weshalb wir uns für diese Schaltungsvariante entschieden haben:

 

-        Durch die konstante Ausgangsleistung ist eine konstante Nikotinabgabe gewährleistet

-        Entladung deutlich akkuschonender

-        Durch die Absenkung auf den konstanten Wert wird der Entladezyklus (Dampfdauer) verlängert

-        Keine Tiefentladung durch „Ausdampfen“ möglich (Akkuschonung, Schutz vor Beschädigung)